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24.03.2020 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Aktuelle Informationen zum Coronavirus (Sars-CoV-2)

Am 27. Januar 2020 wurde erstmals ein Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt. Inzwischen kämpft ganz Deutschland mit der steigenden Anzahl an Infektionsfällen mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2). Der schnelle Anstieg an Erkrankungen erfordert einschneidende Maßnahmen in das tägliche Leben der Bevölkerung. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die Gefährdungslage inzwischen als "hoch" eingestuft.


„Bayern steht vor einer historischen Bewährungsprobe. Denn wir alle stehen mit dem Virus einem neuen Gegner gegenüber.“ Mit diesen Worten eröffnete Ministerpräsident Dr. Markus Söder seine Regierungserklärung am 19. März 2020 angesichts der aktuellen Corona-Krise. Eine Zusammenfassung der Regierungserklärung können Sie hier nachlesen.

Am Dienstag, den 24. März 2020 befasste sich das Bayerische Kabinett mit den aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie. Anschließend  informierten Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Finanzminister Albert Füracker, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml in einer Pressekonferenz zu aktuellen Beschlüssen und Entwicklungen.

"Die Lage ist weiterhin sehr ernst, es gibt keinen Anlass zur Entwarnung", betonte Ministerpräsident Markus Söder.

Um der bayerischen Wirtschaft weiter unter die Arme zu greifen verdoppelt Bayern den Sonderfonds Corona-Pandemie auf insgesamt  20 Milliarden Euro. Zudem gibt Söder die Gründung eines neuen BayernFonds als Instrument zur vorübergehenden Beteiligung an Unternehmen bekannt: "Bayern soll nach der Krise kein Übernahmekandidat werden", so das Ziel.

Personell werden das Gesundheitsministerium und die Gesundheitsämter weiter aufgestockt. Auch die Kapazitäten Bayerns zur Herstellung von Medizinprodukten würden weiter aufgebaut.

Alle Details der Kabinettsbeschlüsse lesen Sier hier oder unten im pdf der Pressemitteilung.


Die Entwicklungen der letzten Tage im Überblick:
Mit einer aktuellen Videobotschaft richtet sich Markus Söder am 22. März 2020 an die Bürgerinnen und Bürger.

Bereits am 20. März 2020 hatte Ministerpräsident Dr. Markus Söder in einer Pressekonferenz die bereits bestehenden Maßnahmen ergänzt. Gemeinsam mit Innenminister Joachim Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger informierte er zu weitergehenden Maßnahmen.
Seit Freitag Nacht gilt deshalb eine landesweite Ausgangsbeschränkung - zunächst für 14 Tage. Noch sei dies keine komplette Ausgangssperre, so Söder. Zum Arbeiten, für Arztbesuche und auch um spazieren zu gehen oder Sport zu treiben - allerdings nur mit der Familie - dürfen die Menschen ihr Zuhause weiterhin verlassen. Die vollständige Bekanntmachung und Allgemeinverfügung können Sie hier nachlesen.

Am Dienstag, den 17. März 2020 informierten Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in einer Pressekonferenz und konkretisierten die bislang beschlossenen Maßnahmen. "Unsere Gesellschaft erfährt gerade einen Charaktertest", betont der Ministerpräsident. "Bayern soll durch diese Krise durchkommen und wir danken dem Bund sehr, dass er uns dabei hilft."
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zeigte sich beeindruckt über die Intensität der Maßnahmen, die in Bayern schon beschlossen sind. "Jeder muss jetzt in seinem Bereich mithelfen und Solidarität üben."

Alle in der PK vorgestellten Maßnahmen finden Sie hier oder unten im pdf der Pressemitteilung der Staatskanzlei vom 17. März 2020.

Bayern zeigt Entschlossenheit beim Kampf gegen das Virus und hat deshalb bereits am 16. März 2020 für 14 Tage den Katastrophenfall ausgerufen, um eine klare Steuerung mit zentralen Eingriffs- und Durchgriffsmöglichkeiten zu realisieren. Schul- und Kitaschließungen gelten bereits seit einer Woche. Für die bayerische Wirtschaft gilt ein umfangreiches Hilfsprogramm. „Wir lassen niemanden allein“, betont der Ministerpräsident. Alle Details lesen Sie hier oder unten im pdf der Pressemitteilung der Staatskanzlei vom 16. März 2020.

Eine Übersicht wichtiger Coronavirus-Hotlines finden Sie hier. Auch die jeweils zuständigen Ministerien informieren auf ihren Seiten, z. B. wenn es um aktuelle Hilfen für die bayerische Wirtschaft (www.stmwi.bayern.de) oder um die wichtigsten Fragen und Antworten zum Virus (www.stmgp.bayern.de) geht. Hier die komplette Übersicht.

Eine Übersichtskarte zu Coronavirus-Infektionen in Bayern nach Regierungsbezirken, Landkreisen und Städten finden Sie hier.

Bürgerhotline eingerichtet
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger hat unter anderem das LGL eine Hotline eingerichtet, die täglich besetzt ist. Bereits seit Ende Januar können unter der Telefonnummer 09131/6808-5101 Fragen gestellt werden. Das Personal hierfür wurde aufgestockt.